An einem Wochenende auf das Münchener Oktoberfest und wieder zurück…

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Montag der 7.10.2013: Alle im Büro schauen uns heute besonders tief in die Augen und haben sich bestimmt schon das ganze Wochenende auf diesen Anblick gefreut. „Na, wie werden sie nach diesem Wochenende aussehen?“ Und wie sie wahrscheinlich etwas bedauernd feststellen mussten: es ist gar nicht mal so schlimm wie erwartet. Aber was war denn eigentlich los?


Julia und ich (Büromitarbeiter)  haben uns dazu entschlossen diese Tour mit anzutreten, um einmal für euch mittendrin zu sein und live zu erleben, was bei  einer Städtetour von fun-Reisen so abgeht.  Nach der Arbeit am letzten Freitag ging es gegen 19:00 Uhr zum Hamburger ZOB, um von dort aus in den Bus zu steigen. Die Reiseleiter Pete und Martin haben uns und die anderen Gäste schon (hoffentlich) sehnlichst erwartet. Da ich sie ja schon eine Weile kenne, konnte ich leicht erahnen was mir blüht.Die ersten Feierwütigen waren schon da, aber von Festkleidung noch keine Spur! Ich war froh, dass ich mich auch noch nicht in mein Dirndl geworfen habe. Eine Menge Sekt konnte ich auf jeden Fall direkt erkennen und ich ahnte: dass mit dem „nicht durcheinander“ trinken wird schwierig. Ich wollte eigentlich bei Bier bleiben…  Ziemlich schnell hatte jeder von uns auch schon den ersten Becher mit dem guten Sekt in der Hand und so lernten sich die Hamburger schon einmal langsam kennen.

Kurz darauf saßen wir im Bus. Da wir am ersten Zustiesgsort noch recht wenig waren, hieß es noch freie Platzwahl und wie das immer so ist, rannten die ersten nach hinten, um die Bank zu belegen.  Die Reiseleitung blieb ganz brav vorne, um die organisatorischen Dinge abklären zu können. So wie auch wir, denn wir waren ja nicht NUR zur seelischen & moralischen Unterstützung da. Die Busfahrer waren wahre Glücksgriffe und haben jeden Spaß mitgemacht. Pete rannte auch ziemlich schnell wieder mit dem Sekt durch die Gegend und die Jungs packten ihr 5l Fass raus. Die Musik wurde laut aufgedreht und schon ging es los. Insgesamt fuhren wir von Hamburg nach Bremen, Münster, Dortmund, und Köln. Ein weiterer Bus startete ab Köln und fuhr noch über Frankfurt. Es hatten sich also wirklich viele Oktoberfestfans für das letzte Wochenende auf den Wiesn gefunden und so haben sich alle zusammen auf das Volksfest gemütlich oder auch weniger gemütlich eingestimmt! Pete war voll in seinem Element und heizte die Stimmung auf. Ich bin immer noch beeindruckt, woher er seine unermüdlich  gute Laune nimmt!

Gegen 7 Uhr in der Früh machten wir dann die wohl letzte Rast vor München und das hieß für alle die schon so weit dachten: Dirndl und Lederhose an und so langsam wieder klar kommen! Mir fiel es in diesem Moment auch wirklich sehr schwer und ich hätte aufgrund meiner Schlaftrunkenheit fast die Hälfte auf der Toilette vergessen. Naja soweit, so gut. Die ersten Flaschen Bier und Sekt wurden wieder geöffnet und das morgens um 7!! Aber was soll man machen –> „Oktoberfest ist nur einmal im Jahr“ 😉 Gegen 9:30 kamen wir in München am Hauptbahnhof an. Man kann es kaum glauben, aber schon da traf man auf gefühlte 80.000 Oktoberfestfans und die Frage „Wo geht’s zu den Wiesn“ konnte man sich sparen. Einfach der Masse hinterher!  Unsere Fun-Reisen-Party-Gäste mussten noch einmal für ein kurzes Foto stillhalten und konnten dann Richtung Wiesn tigern!

 


Und was machen Reiseleiter wenn ihre Schützlinge weg sind?  – Genau erst mal entspannen und runterkommen! Und das wichtigste: Eine Grundlage schaffen!  Das geht nicht besser als mit Leberkäse, Weißwurst, Rührei und Spiegelei… und dass morgens „halb zehn in Deutschland“! Bedient wurden wir von einer richtigen Bayerin, die in diesem Moment auch zu unserer Retterin wurde. DENN, die heutigen Smartphones haben ein ganz großes Problem, das Akku hält nur von 12 bis Mittag! Also waren fast alle Handys leer und wurden von der gutmütigen Kellnerin aufgeladen.

Wir zwei Mädels aus dem Büro sind in Oktoberfestkleidung zunächst in die Stadt gegangen und haben die wunderschöne Innenstadt Münchens bewundert. Shoppen wäre jetzt auch eine super Alternative gewesen, aber das haben wir dann lieber verschoben.

Gegen 13 Uhr trafen wir uns dann mit Pete und Martin auf den Wiesn. Und ich muss sagen, es ist gigantisch: überall Zelte, Fahrgeschäfte und aufgrund der Zeit schon ziemlich viele betrunkene Oktoberfestfeiernde! Meine Aussichten auf einen Platz im Zelt waren schon lange gleich 0,0… Aber wie das Schicksal es so will, hatten wir aufgrund von Petes Connections, schon mal einen Tisch in einem kleinen Zelt ergattert und schnell das erste Maß Bier in der Hand. Das bayrische Kultgetränk schmeckte auch echt gar nicht mal schlecht und  ließ die Stimmung ziemlich schnell steigen.  Ps: Das es geregnet hat, war spätestens jetzt auch nicht mehr so schlimm;-)Weiter ging’s auf die Oide Wiesn. Ein echter Geheimtipp, denn aufgrund von 3€ Eintritt sind viele Leute abgeschreckt und ahnen nicht, dass sich dort hinter noch ein Zelt versteckt, in dem man auch gegen Nachmittag echte Chancen auf einen Platz hat. Die Tischsuche hat sich ca. eine Stunde hingezogen, aber dann ging es auch ganz schnell an das nächste Maß Bier. Es wurde gefeiert und gelacht und so nahm der Tag auch ziemlich schnell seinen Lauf.

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Ruck zuck befanden wir uns auch wieder da, wo wir mal angefangen haben. An dem Wirtshaus, an dem wir morgens noch gefrühstückt hatten. Man sagt ja „Man soll die Dinge beenden, wo sie angefangen haben“. Unsere Gruppe ist im Laufe des Tages nur noch etwas angewachsen, aber sonst war alles beim Alten und wir stärkten uns für die Heimreise.

Gegen 23:30 Uhr warteten wir dann auf unsere „Schützlinge“ am ZOB und man glaubt es kaum, es war jeder pünktlich um 23:55 bereit zur Abfahrt! Und ich glaube die Zeit war perfekt, jetzt waren auch die durchhaltevermögendsten Fans der Volksmusik ziemlich müde und die Rückfahrt über konnte geschlafen werden. Sonntag, gegen 12 Uhr mittags, stand ich dann in Hamburg. Von einem Kater keine Spur und warum? Weil ich mich (fast) an alle meiner Tipps gehalten habe. Ich glaube am wirkungsvollsten ist wirklich die Flasche Wasser immer dabei zu haben! Ich bin heil froh gewesen, ohne Kopfschmerzen in den Sonntag zu starten!

Mein persönliches Fazit: Das Oktoberfest in München ist einfach ein Erlebnis, was man mitgemacht haben muss! Und ich würde immer wieder hin fahren. Um auf die richtig beliebten Zelte zu kommen, muss man  früh morgens sehr geduldig anstehen! Es hat sehr viel Spaß gemacht und auch die Busfahrt war spaßiger als ich dachte.

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Für nächstes Jahr ist, wie ich hörte, auch schon wieder etwas geplant und das Programm wird weiter ausgebaut. Also man darf gespannt sein! Ich halte meine Augen und Ohren offen!

About Jackie Specht

Ich bin zurzeit Praktikantin bei Abireisen.org und fun-reisen und befasse mich hier mit dem Thema Social Media und Online Marketing.

Ich bin immer auf der Suche nach den besten und spannendsten Geschichten, die hier so abgehen. Ganz egal ob im Büro oder auf den Reisen. Ich berichte über alles!

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